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Nachhaltigkeit… ein grosses Wort!

körperbewusstsein körperreise motorik nachhaltigkeit sensomotorik Jan 31, 2026

Was meinen wir mit Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit ist ein Wort das so vielfältig gebraucht wird, dass man es nicht nur einem Bereich zuordnen kann. Wir nutzen dies oft immer wieder um auf die Wirksamkeit unserer Methode aufmerksam zu machen.

Was aber verstehen wir darunter?

Lass uns dazu mit Beispielen arbeiten:

Wir stellen uns vor, dass du eine Situation vor in der du Schmerzen hast, wenn du gewisse Bewegungen machst. Du beginnst diese Bewegungen zu vermeiden. Wir sagen dazu jetzt mal „Schonhaltung“. Du merkst, dass dich deine Schonhaltung im Alltag einschränkt und versuchst durch Ausweichbewegungen zu kompensieren. Du missbrauchst also Muskulatur zu etwas, wozu sie nicht gemacht ist. 

Ein Beispiel hierzu:

Du musst einen schweren Gegenstand - nehmen wir eine Kiste - von A nach B bewegen. Da du aber Schmerzen im Rücken hast, nutzt du dazu nicht die Rückenmuskulatur sondern machst einen kurzen unbewussten Bodyscan und riegelst die Bewegung dort vorher ab, bevor sie beginnt weh zu tun. Erfahrungsgemäss wird das in diesem Beispiel der Bereich zwischen Schulter und Achsel sein. Du ziehst die Oberarme an den Körper, da du Stabilität willst und hebst die Kiste nun mit der Muskulatur aus deinen Armen. Diese ist dazu aber auf Dauer zu schwach. Du brauchst also schon ganz schön viel Kraft. 

Aber es geht ja so…einigermassen… es muss ja irgendwie…

Jetzt beginnst du, deine Lebensumstände anzupassen. Du verwendest die falsche Muskulatur und beginnst somit (wann immer möglich) zu verhindern diese Kiste von A nach B bringen zu müssen. Die Bewegungshäufigkeit wird eingeschränkt. Dann machst du am Anfang die Kiste noch voller wie sonst, damit sich der Aufwand und die Anstrengung auch lohnt.  Das geht mal besser - mal schlechter. Was aber passiert ist, dass die Rückenschmerzen sich auf die Schultern anfangen auszuweiten. Oder diese sogar überlagern. 

Du versuchst gelegentlich mal wieder vermehrt den Rücken einzusetzen, das macht dann aber auch immer wieder so schnell, so heftig weh, dass du es wieder sein lässt. (Das gehört halt zum Altwerden dazu…) 

Jetzt machst du das so weiter über einen Zeitraum von X-Jahren. Die Schmerzen nehmen zu. Die Bewegungen die du machen kannst schränken sich immer weiter ein. Die Schmerzen weiten sich jetzt weiter auf deine Arme aus. Da diese Muskulatur nun auch beginnt zu schimpfen. Sie muss immer häufiger Arbeit erledigen, für die sie nicht gemacht wurde. Zudem muss sie ihre eigentliche Arbeit auch noch erledigen. Du machst immer weiter nach unten fest, bis die Finger sich auch zu Wort melden.

Häufig läuft es auf Entzündungen heraus.

Karpaltunnel, Sehnenscheidenentzündung, Frozen Shoulder. 

Ab zum Arzt. Schmerzmedikamente. Operationen. 

Gut wird es nicht mehr aber es könnte ja noch schlimmer sein. Und die Leber und die Niere,… der Arzt sagt die machen das schon noch mit. (Das ist halt so… beim Älterwerden.)

Da daraus nicht nur eine Einschränkungen entstehen wird und die Kiste dann in den Hintergrund rückt (vielleicht bringt sie jemand anders für dich von A nach B) verschiebt sich auch deine Wahrnehmung und ebenfalls dein Körperempfinden.

Jetzt machst du aber was dagegen:

- du gehst zur Physio

- du gehst zur Massage

- du gehst ins Fitnessstudio

Und am Anfang noch ganz ambitioniert. Du willst ja was verändern. Du willst was gegen den Zustand machen. 

- Das mit der Physiotherapie, das ist schon gut, was die da so mit einem machen. Es hält so 3-4 Tage. 

- Die Massage, ja die bringt schon irgendwie etwas. Aber das ist halt so mit dem Massieren. Das ist nur fürs Wohlfühlen.

- Im Fitnessstudio mache ich halt das was geht. Irgendwie. (Und trainiere schön und brav die feste Muskulatur noch weiter fest.)

Ja, die in der Massage, die haben schon gesagt, dass ich so angespannt bin. Dass ich ich mal entspannen soll. Aber nur rumliegen bringt ja auch nix. Da muss man halt ab und zu über den Schmerz drüber. Das ist halt so.


 Wir machen hier einen CUT bei diesem Beispiel. Weil all das, was wir mit Nachhaltigkeit meinen ist das komplette Gegenteil!


Eine Therapie die für dich gemacht wird - du sie also passiv empfängst - wird keine dauerhafte Veränderung bringen.

Einen Zustand, der dich im Überlebensmodus hält und von Stress und Anspannung existiert - wird keine dauerhafte Veränderung bringen.

In deinen Fehhaltungen einfach irgendeinen Sport zu machen und die Fehlhaltungen noch verstärkt - wird keine dauerhafte Veränderung bringen.

Wann kommen wir in dauerhafte Veränderung?

  1. Zunächst einmal ist es förderlich, wenn sich dein Nervensystem im Gleichgewicht befindet. 
  2. Wir erfassen den Ist-Zustand. Wir erfassen diesen wertfrei.
  3. Wir lösen die Muskulatur und alle Umstände, die verhindern, dass die Muskulatur fest ist.
  4. Wir geben sie dem Gehirn wieder frei und schaffen den Zustand der Ansteuerung. 
  5. Wir erfassen erneut den Ist-Zustand. Wir erfassen auch hier wertfrei.
  6. Wir definieren das, was wir fühlen für uns neu.
  7. Wir gleichen die optische Wahrnehmung mit der sensorischen Wahrnehmung ab.

Jetzt beginnen wir in die NACHHALTIGKEIT zu kommen…

Wir fühlen die Veränderung wieder nicht nur in eine Richtung: es wird immer schlimmer - es wird immer schlimmer - es wird…

Wir fühlen die Veränderung wieder in Richtung: Mein Bewegungsumfang hat sich verändert. Er wird grösser. 

Wir fühlen die Veränderung wieder in Richtung: Bewegung ist plötzlich nicht mehr anstrengend. Es ist leicht. Es ist natürlich. 

Wir fühlen die Veränderung wieder in Richtung: Ich nehme gewohnte Positionen ein, die sich plötzlich unbequem anfühlen.

Wir fühlen die Veränderung wieder in Richtung: Ich nehmen plötzlich bewusst wahr, was ich mache, was mir Schmerzen und Beschwerden verursacht. 

Und ich bin plötzlich in der Lage selbstständig Einfluss darauf zu nehmen und intervenieren zu können.

DAS IST NACHHALTIGKEIT!


 

Du kommst nicht dorthin mit einer einzigen Übung, die alles richtet. Mit einer geheimen Geheimtherapie - und nur mit dieser. Durch einen einzigen Therapeuten der alleine weiss wie „es“ geht.  Durch einzigartige Tips und Tricks die dir die Lösung von allem jetzt gleich versprechen,

Du kommst in die Nachhaltigkeit, wenn du dich entscheidest, endlich für dich selbst die Verantwortung zu übernehmen. Wenn du deinem Körper wieder zuhören lernst, ihn ernst nimmst und mit ihm zusammen einen natürlichen Kommunikationsweg einschlägst um auf das, was er dir mitteilt reagieren zu können.

Es ist nicht anstrengend, es ist nicht aufwendig, es ist nicht mühsam, es ist nicht unmöglich und es braucht keine Zauberei. Es braucht nicht jeden Tag Übungen und es braucht keine speziellen Techniken.

Strukturiert aufgebaut findest du in unserer Körperreise den ersten Schritt, den du machen kannst um zurück zu dir und deinem Körper zu finden - um nachhaltig in deine natürliche Bewegung zu kommen.

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